Die Woche der Umwelt wurde für 2020 abgesagt.

Rund 190 Aussteller_innen werden bei der „Woche der Umwelt“ am 9. und 10. Juni im Park von Schloss Bellevue innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit präsentieren, diskutieren und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. UnternehmensGrün konnte sich mit dem Projekt „Firmenenergie – Best Practice und Leitfaden“ durchsetzen. Der Expertenjury sei die Auswahl aus den über 440 Bewerbungen von hoher Qualität nicht leichtgefallen, sagte Alexander Bonde, Generalsekretär der DBU.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Firmenenergie 2019“ prämierte eine Fachjury Unternehmen, die verschiedene, sehr weitreichende Energiekonzepte umsetzen. Das Feld reichte von der vollständigen Wärme- und Stromversorgung von Unternehmen mit Solar- und Windenergie und Speicher bis zur klimaneutralen Ferienanlage.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen wollen Energie nachhaltig produzieren und selbst nutzen. Ansätze dazu gibt es viele, von BHKWs über Biogas-, PV- und Windenergieanlagen bis hin zur Sektorkopplung. In der Umsetzung stecken die Probleme dann oft im Detail. Denn trotz viel guten Willens steht den Firmen das Dickicht eines über Jahrzehnte wild gewachsenen Energierechts entgegen. Das Projekt „Firmenenergie”, gefördert von der DBU, zeigt auf, was sich gesetzlich ändern muss, um mehr Firmenstrom-Projekte möglich zu machen und bürokratische, wirtschaftliche und sektorale Hindernisse zu überwinden.

UnternehmensGrün Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter freut sich, die ausgezeichneten Energiekonzepte des Wettbewerbs „Firmenenergie“ bei der „Woche der Umwelt“ im Park des Schloss Bellevues präsentieren zu dürfen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Unternehmerinnen und Unternehmer sich selbstständig auf den Weg machen und innovative Ideen entwickeln und damit Erfolg haben. Trotz aller Hindernisse zeigen unsere Gewinnerfirmen als „best practice Beispiele“, wie man nachhaltige Energieversorgung im Unternehmen realisieren kann.“

Zum sechsten Mal seit 2002 findet diese Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Am ersten Tag der Woche der Umwelt, können sich mehrere Tausend geladene Experten und Gäste von den Energiekonzepten des Wettbewerbs „Firmenenergie“ selbst überzeugen. Am zweiten Veranstaltungstag öffnet die große Umweltschau ihre Tore auch für die interessierte Öffentlichkeit zu einem „Publikumstag“. Hierbei wird es über 90 Fachforen mit rund 300 Expert_innen geben. Eines der Fachforen wird UnternehmensGrün ausrichten zu „Entrepreneurs For Future“.

In den einzelnen Pavillons finden Projektpräsentationen statt. Parallel dazu wird es ein breites Veranstaltungsprogramm geben: Auf der Hauptbühne werden Vertreter_innne aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft, zum lokalen und globalen Schutz der Artenvielfalt, zu Umweltkommunikation zwischen Qualität und Populismus oder zu Visionen für ein gutes und generationengerechtes Leben in der Zukunft diskutieren. Weitere Informationen unter www.woche-der-umwelt.de.