Die Sommer sind lang und heiß, die Sonne bietet praktisch unendlich viel kostenlose Energie und die flächendeckende Umstellung auf Erneuerbare ist ein Muss. Doch gleichzeitig werden nach wie vor viele Dächer nicht für die Solarstromerzeugung genutzt. Die Frage ist also nicht, warum es mehr Photovoltaik (PV)-Dach-Projekte geben sollte, sondern wie und wo: Wie kann man zielgerichtet Solarprojekte entwickeln und sie als sichtbare Symbole der Energiewende vor Ort umsetzen?

Diese Frage hat sich UnternehmensGrün-Mitglied NATURSTROM AG gestellt und als Antwort den Leitfaden „Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach“ veröffentlicht. In fünf Schritten wird der Weg zum Solarprojekt beschrieben:

  1. Dachscouting … oder: eine geeignete Dachfläche finden
  2. Dacheigentümer ausfindig machen
  3. Dacheigentümer überzeugen
  4. PV-Anlage planen und Konzept erstellen
  5. PV-Anlage realisieren.

„Mit unserem Leitfaden ‚Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach‘ machen wir engagierte Menschen zu Dachscouts“, sagt Dr. Tim Meyer, Vorstand von NATURSTROM. „Viele Dächer in Deutschland bieten ein enormes Potenzial für die Solarstromerzeugung, sind aber bisher ungenutzt“, so Meyer weiter. Der Leitfaden ist insbesondere für Bürgerenergiegesellschaften konzipiert, kann aber auch von lokalen Energiegruppen oder für Oberstufenprojekte an Schulen bei Projektakquise und -entwicklung von Nutzen sein. NATURSTROM unterstützt Bürgerenergiegesellschaften bei der Umsetzung oder dem gemeinsamen Betrieb der Anlagen.

Den Leitfaden „Solar aufs Dach“ gibt es hier zum Download.