Berlin, 02.08.2019: Mehr als 30 Unternehmen haben sich bereits beworben – jetzt steht auch die Jury für den Wettbewerb „Firmenenergie 2019“ des Wirtschaftsverbandes UnternehmensGrün. Sie wird am 23. September in Berlin die Entscheidung treffen, welche drei Unternehmen die besten Konzepte eingereicht haben und die Prämie von 45.000 Euro erhalten.

In der Jury sind sowohl Expert_innen aus Beratungs- und Erneuerbare Energie-Unternehmen vertreten, als auch Fachjournalistinnen, die sich seit Jahren mit Energiethemen auseinandersetzen.

Die Jury:

  • Felix Gruber – DBU
  • Kathrin Hoffmann – eMo, Mitglied der Energieblogger
  • Kirsten Kubin – ÖKOTEC Energiemanagement GmbH
  • Hanne May – dena
  • Philip Milek – Ostwind
  • Wolfgang Oels – Ecosia GmbH
  • Pascal Tsachouridis – Naturstrom
  • Nicole Weinhold – Erneuerbare Energien
  • Aus dem Projektteam sind Marcus Franken – Umwelt-Kommunikationsagentur Ahnen&Enkel und Dr. Katharina Reuter – UnternehmensGrün vertreten.

„CO2-Reduktion in der Energieversorgung ist in vielen Firmen heute ein wichtiges Thema“, sagt Jurorin Nicole Weinhold, Chefredakteurin der Fachzeitschrift Erneuerbare Energien. Von der Solaranlage auf dem Dach bis zur E-Flotte im Firmenfuhrpark – viele Unternehmen entwickelten hier erstaunlichen Ehrgeiz. Inzwischen gebe es auch einige Ideen zur Wärmeversorgung etwa durch Abwärmenutzung. „Ich bin also sehr gespannt, wer sich in diesem Jahr mit seinem Firmenstrom-Konzept durchsetzt“, so Weinhold.

Jurorin Hanne May, Bereichsleiterin Kommunikation der dena (Deutsche Energie-Agentur) meint, eigene Energiekonzepte zu entwickeln, könne gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sehr lohnenswert sein. Dennoch scheiterten sie oft an mangelnden personellen wie finanziellen Ressourcen. „Deshalb freue ich mich, dass zu diesem sehr wichtigen Bereich beispielhafte Lösungen ausgezeichnet werden, die hoffentlich viele andere Unternehmen motivieren“, sagt May.

Juror Wolfgang Oels, COO von Ecosia hat ein Problem besonders im Fokus: „Wir werden den Klimakollaps nicht abwenden können, wenn die Politik nicht schnell drastische Maßnahmen beschließt, um endlich wieder die Energiewende voranzutreiben, anstatt sie aktiv zu bremsen”, meint er. Dass einzelne Firmen im vorhandenen Rahmen als Pioniere weiter vorangehen, sei überaus hilfreich, denn es erhöhe den Druck auf die Regierung zusätzlich. Abgesehen von den sterbenden Industrien des 20. Jahrhunderts gebe es für verantwortungsbewusste Unternehmen in dem bevorstehenden Wandel viele Chancen, so Oels.

Der Wettbewerb hat sich ein dreifaches Ziel gesetzt: Best Practice-Lösungen auszeichnen, für andere die Ergebnisse und Konzepte in Form einer Handreichung zugänglich zu machen sowie ein Signal an die Politik zu senden, dass für Unternehmen Wege zum Klimaschutz eröffnet werden sollten, statt blockiert zu werden.

 

Pressekontakt:

Agentur Ahnen&Enkel
Clara Schlempp
schlempp@ahnenenkel.com
+49 (0)30 392 61 33

UnternehmensGrün
Dr. Katharina Reuter
reuter@unternehmensgruen.de
+49 (0)178- 44 81 991