„Zeit für Lichtblicke, Geistesblitze und Sternstunden“ – unter diesem Motto lud das diesjährigen Biolebensmittelcamps die ca. 80 Teilnehmer_innen ein. Vom 16. bis 17. März traf sich die Biobranche 2.0 bereits zum dritten Mal – dieses Jahr im Morgensternhaus in Fulda. Auf der Veranstaltung im Barcamp-Format wurde gemeinsam über Lösungen zu konkreten Fragestellungen diskutiert. Das Barcamp, das von UnternehmensGrün erneut als Partner unterstützt wurde, zeichnet sich besonders durch die aktive Rolle der Teilnehmer_innen aus, die eigene Themen einbringen und in kleinen Workshops vorstellen und diskutieren können. Insgesamt wurden 14 von 20 Themenvorschläge demokratisch auf die Agenda gewählt.

Auch UnternehmensGrün hat ein Thema eingereicht und ist der Frage nachgegangen: DNK, B Corp, GWÖ – welches Nachhaltigkeitsreporting passt zu mir?. In der Session haben wir die Nachhaltigkeitsstandards EMAS, GRI, DNK, GWÖ und B Corp unter die Lupe genommen. Dabei wurde schnell klar, dass es auch in der Biobranche mit Blick auf das Nachhaltigkeitsreporting noch Luft nach oben gibt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen scheuen den Aufwand und wissen oft nicht, welches Instrument welche Vor- und Nachteile hat.

Persönliche Einblicke in das Thema Generationswechsel brachte die Keynote mit Sophie und Gudrun Schweisfurth von den Hermannsdorfer Landwerkstätten zum Abschluss des ersten Konferenztages. Ihr Resümee lautete: „Eine glückliche Unternehmensnachfolge bedarf Zeit, freie Entscheidungen und eine unabhängige Begleitung.“

Wie auch in den letzten beiden Jahren war das Biolebensmittelcamp 2019 ein Ort, an dem sich Beteiligte aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette offen austauschen konnten. Die herzliche, familiäre Atmosphäre macht das Biolebensmittelcamp zu einem besonderen Branchentreffen.

Fotocredit: BiolebensmittelCamp 2019 / Jasmin Walter