„Wie viele Mitglieder haben wir jetzt?“, diese Frage hörte man in den letzten Monaten häufiger in der UnternehmensGrün-Geschäftsstelle. Das Engagement für das Etappenziel hat sich ausgezahlt: UnternehmensGrün ist 300 Mitglieder stark! 300 Unternehmen und eine immer lauter werdende, nachhaltige Stimme in der politischen Landschaft.

Beeindruckend ist vor allem die Mitgliederentwicklung in den letzten fünf Jahren. Seit 2014 haben sich 198 Unternehmen dazu entschlossen dem Verband beizutreten. Dem gegenüber stehen weniger als zehn Austritte jährlich, die zum Beispiel auf Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit zurückzuführen sind. Der jährliche Netto-Mitgliederzuwachs von ca. 20 % kommt durch die Neueintritte zustande, allein im letzten Jahr kamen mehr als 50 neue Unternehmen hinzu, um die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft zu stärken. Dabei vertritt UnternehmensGrün Unternehmen aus allen Branchen. Ob Pioniere der Nachhaltigkeit, etablierte Unternehmen oder junge Startups –  der hohe Anspruch an ökologische, soziale und ökonomische Aspekte des Wirtschaftens vereint die Mitgliedsunternehmen.

Unser 300. Mitglied ist die elobau GmbH & Co. KG. Als familiengeführtes Stiftungsunternehmen entwickelt elobau Sensorik und Bediensysteme für den Maschinenbau. Der „Hidden Champion“ aus Leutkirch im Allgäu mit hohem ethischen Anspruch ist seit 1972 am Markt. Im Interview berichtet uns Geschäftsführer Michael Hetzer über die Gründung der Unternehmensstiftung und den Weg zum Unternehmen in Verantwortungseigentum.

UnternehmensGrün wurde 1992 in Stuttgart von 17 Unternehmer_innen gegründet. Mitgliedsunternehmen gibt es heute in allen Bundesländern mit Ausnahme vom Saarland und Thüringen, stark vertreten sind Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Von Beginn an mit dabei und auch seit über 26 Jahren im UnternehmensGrün Vorstand aktiv ist Gottfried Härle von der Brauerei Clemens Härle: „Wir haben viel geschafft und wollen noch mehr erreichen. Unsere Mitglieder zeigen in ihren Unternehmen, dass sich Ökologie & Soziales und Ökonomie nicht widersprechen. Wir legen überall dort den Finger in die Wunde, wo die politischen Rahmenbedingungen ein nachhaltiges Wirtschaften nicht zulassen.“ Die Geschäfte von UnternehmensGrün führt seit 2014 die Agrarökonomin Dr. Katharina Reuter: „Praxisrelevante Forderungen aus der unternehmerischen Wirklichkeit sind das, was den Verband ausmacht – und diese Funktion ist im politischen System von heute immer noch genauso wichtig wie im Gründungsjahr.“