„Der Nutzen für die Umwelt ist das Ziel!“, machte Uwe Volkgenannt, zentrale Steuerung in der Verbändeförderung beim Umweltbundesamt, in seinem Vortrag „Kooperationen zwischen Umwelt-NRO und Unternehmen“ deutlich. Unter diesem Motto fand am 10. Oktober im Rahmen des Netzwerk21 Kongresses der Matching-Marktplatz #HowToCooperate in Dessau statt. Bereits Anfang dieses Jahres veranstaltete UnternehmensGrün ein erfolgreiches Matchmaking für Umweltkooperationen.

Uwe Volkgenannt erläuterte die Potentiale von Kooperationen, Kooperationstypen sowie die Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Kooperationen. „Kooperationen sind ein gegenseitiger Lernprozess – Offenheit muss vorhanden sein.“, so Volkgenannt. Anschließend stellte Katharina Reuter, Geschäftsführerin UnternehmensGrün, die Ergebnisse des Pilot-Matching-Marktplatzes in Berlin und einige Best Practice Beispiele vor. „Wenn Ressourcen und Kompetenzen im Rahmen von solchen Kooperationen gebündelt werden, können ganz neue Lösungswege entwickelt werden.“, so Reuter. Einen guten Gesamtüberblick zur erfolgreichen Gestaltung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Umweltorganisationen bietet das Handout #HowToCooperate.

Die aktuelle Handreichung des Umweltbundesamtes „Kooperationen von Unternehmen und Umweltorganisationen erfolgreich gestalten“ bietet einen ausführlichen Überblick.

In 5 Schritten zur erfolgreichen Kooperation:

  1. Profilklärung und Bedarfsermittlung
  2. Bereitschaft und Verankerung der Kooperation
  3. Auswahl und Kennenlernen
  4. Kooperationsvereinbarung und Durchführung
  5. Wirkungsnachweis

Die Teilnehmenden waren nach den beiden Impulsen dazu eingeladen, selbst aktiv zu werden. Im „Round Table“-Format konnten sich die Vertreter_innen von Unternehmen und Umweltorganisationen vorstellen und ihre Gesuche und Angebote unterbreiten. In der anschließenden Netzwerk-Phase tauschten sich die Teilnehmenden bilateral über eine mögliche Zusammenarbeit aus.

Der Matching-Marktplatz war eine gemeinsame Veranstaltung von UnternehmensGrün und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Das Projekt „Matching-Marktplatz zwischen Umwelt-NGOs und Unternehmen“ wird durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.