Werte & Wurzeln

Als sich 1992 UnternehmensGrün gründete, kommentierte dies ein FDP-Landtagsabgeordneter in Stuttgart mit den Worten: „Ein ökologischer Unternehmerverband – das gibt´s doch gar nicht!“. Aber der Gründungsimpuls vor mehr als 20 Jahren war eben gerade die Überzeugung, dass Ökologie und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sind. Heute tragen diese Ideen mehr als 200 Mitglieder.

Die Authentizität ist bis heute ein Markenzeichen von UnternehmensGrün – da sich der Verband von anderen Unternehmensverbänden nicht nur durch seine inhaltliche Ausrichtung, sondern auch durch seine Akteure und Repräsentanten unterscheidet. Die handelnden Vorstände sind nicht Angestellte des Verbandes und auch nicht Angestellte ihrer Verbandsunternehmen. Sie sind persönlich haftende Gesellschafter und Geschäftsführer, Inhaber ihrer Betriebe und damit auch für Gesprächspartner in der Politik authentische Wirtschaftsvertreter.

Ziele

  • Ökologisch orientiertes Wirtschaften und soziale Verantwortung von Unternehmen
  • Soziale Kreativität von Unternehmen für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen
  • Förderung einer regionalen, klein- und mittelbetrieblich ausgerichteten Wirtschaftsstruktur
  • Impulse für eine umweltorientierte Förder-, Steuer- und Abgabenpolitik
  • ökologisch orientierte Beschaffungs- und Investitionspolitik
Selbstdarstellungsflyer als pdf
Was heißt "grüne Wirtschaft"?

Die Farbe Grün steckt prominent in unserem Namen und ist derzeit in Debatten rund um green economy, green lifestyle usw. in aller Munde.

Das Verständnis grüner Wirtschaft kennt im Verband keine Branchengrenzen: Gemeinsam vertreten wir den Standpunkt, dass wir als Unternehmer*innen quer durch die Branchen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft tragen. Der Verband steht für die Verknüpfung von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung – mit Konzepten und Ideen, die nicht am Reißbrett entworfen werden, sondern eng an der unternehmerischen Praxis der Mitgliedsbetriebe anlehnen.

Politisch und finanziell sind wir von Parteien oder anderen Verbänden unabhängig. Im Dialog mit allen im Bundestag vertretenen Parteien machen wir uns für einen konsequenten Umbau der Wirtschaftsweise stark. Wir treten für eine Reform des Finanz- und Wirtschaftssystems ebenso ein wie für Veränderungen in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Wir richten dabei den Fokus auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Daher haben wir eine inhaltliche Nähe zu den Positionen der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, auch wenn wir die Entwürfe grüner Politik hin und wieder leidenschaftlich kritisieren.

Den gleichen Nachhaltigkeitsanspruch, den wir an unsere Produkte und Dienstleistungen legen, stellen wir an sozial verantwortliches unternehmerisches Handeln. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Arbeitgebern ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Beteiligungen der Arbeitnehmer an den Unternehmenserträgen befürworten wir ausdrücklich. Die Einbindung der Beschäftigten in die Unternehmerverantwortung soll dabei nicht nur die Motivation erhöhen, sondern zugleich eine Entfremdung von der Arbeit vermeiden. Im Gegenzug erwarten wir von unseren Mitarbeitern, dass sie diese Unternehmensphilosophien nicht nur mittragen, sondern sie aktiv unterstützen und weiter entwickeln.

Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn Unternehmen ihre soziale, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung durch Maßnahmen im Bereich Sponsoring, Corporate Social Responsibility (CSR) oder Corporate Citizenship zum Ausdruck bringen. Allerdings kritisieren wir entschieden die Fälle, in denen sich Konzerne mit CSR-Aktivitäten schmücken, ohne im eigenen Unternehmen tatsächlich verantwortungsvoll zu handeln. Systematische Steuervermeidung, Unterwandern arbeitsrechtlicher Standards, Personalabbau als Mittel der Renditesteigerung – dies alles hat mit Unternehmerverantwortung nichts zu tun.

Bei UnternehmensGrün treten wir gemeinsam für ein verantwortliches Unternehmertum ein, das nicht nur nach außen gezeigt, sondern auch nach innen in unseren Betrieben gelebt wird.

Gründungserklärung von 1992

Gründungserklärung als Download

UnternehmensGrün – Verband zur Förderung umweltgerechten Wirtschaften

Der Verband ‘UnternehmensGrün’ versteht sich als unabhängiger Zusammenschluss von Selbständigen und leitend in der Wirtschaft Tätigen, die sich für eine ökologische Ausrichtung und Erneuerung der Wirtschaft einsetzen.

Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt:

1. sich für eine konsequente Verwirklichung ökologischer Konzepte und Strategien in Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen. Ökologisch angepasste Produkte, Produktions- und Distributionsverfahren tragen nicht nur zur Verringerung der Umweltbelastung bei. Sie eröffnen zudem neue, zukunftsträchtige Märkte und werden somit die weitere Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts entscheidend prägen.

2. soziale Innovation in Betrieben und Wirtschaft zu fördern. Im Zeichen eines allgemeinen Wertewandels werden Arbeitsbedingungen, Mitwirkungsmöglichkeiten und Freiräume bei der Arbeitszeitgestaltung für die Gewinnung und Motivation qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wichtiger. Die soziale Kreativität von Unternehmen und der Wirtschaft wird zu einem zentralen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen.

3. sich für den Erhalt und die Förderung einer regionalen, klein- und mittelbetrieblich ausgerichteten Wirtschaftsstruktur einzusetzen, um der wachsenden Gefahr des Missbrauchs wirtschaftlicher Macht zu begegnen. Kleinere und mittlere Unternehmen sind flexibel und anpassungsfähig und daher ökologischen Herausforderungen eher gewachsen als großindustrielle Strukturen.

4. aus unternehmerischer Sicht, im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie, Stellung zu beziehen zu Konzepten, Modellen und Initiativen, die sich in der öffentlichen Diskussion befinden und Vorstellungen ökologischen Wirtschaftens aktiv in die politische Diskussion zu tragen.

5. aus unternehmerischer Sicht Impulse für eine Verbesserung der staatlichen Rahmenbedingungen im Sinne eines ökologischen, zukunftsorientierten Wirtschaftens zu entwickeln. Umwelt- und Steuergesetzgebung, Förderpolitik und eine ökologisch orientierte Beschaffungs- und Investitionspolitik der öffentlichen Hände bieten dazu eine Fülle von Anknüpfungspunkten.

6. als Clearing-Stelle zu wirken zwischen Wissenschaft und unternehmerischer Praxis.

7. solchen Unternehmen, die sich um die Realisierung ökologischer und sozial-innovativer Konzepte bemühen, ein Forum des Erfahrungsaustauschs zu bieten.

Die bestehenden Interessenverbände der Wirtschaft leisten die für eine wirtschaftlich und ökologisch effiziente Umsetzung notwendige Zusammenschau nicht, sondern behindern in vielen Fällen umweltorientierte und soziale Innovationen mit kurzsichtigen Kostenargumenten, die den mittel- und längerfristigen Chancen und Problemlagen nicht gerecht werden. ‘UnternehmensGrün’ will demgegenüber in seiner Arbeit ökonomische und ökologische Gesichtspunkte produktiv verknüpfen. ‘UnternehmensGrün’ sucht daher bewusst auch den Kontakt zu Umwelt- und Verbraucherverbänden, um ökonomisch tragfähige Konzepte für eine ökologisch angepasste Wirtschaft zu diskutieren.

Satzung

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A Allgemeines

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen UnternehmensGrün – Bundesverband der grünen Wirtschaft mit dem Zusatz „e.V.“.

(2) Der Sitz des Vereins ist Berlin.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere durch Förderung von ökologischem, sozialem und innovativem Wirtschaften. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • den Einsatz für konsequente Verwirklichung ökologischer Konzepte und Strategien in Wirtschaft und Gesellschaft
  • die Förderung von sozialen Innovationen in Betrieben und Gesellschaft
  • den Einsatz für die Erhaltung und Förderung regionaler Wirtschaftsstrukturen
  • das Setzen von Impulsen zur Verbesserung der staatlichen Rahmenbedingungen
  • das Erarbeiten und Publizieren eigener Konzepte
  • öffentliche Stellungnahmen und Veranstaltungen
  • die Einrichtung von Kontaktstellen

(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember eines jeden Jahres.

§ 4 Vereinsämter

(1) Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

(2) Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so können MitarbeiterInnen oder hauptamtliche/r GeschäftsführerInnen durch den geschäftsführenden Vorstand bestellt werden


B Mitgliedschaft

§ 5 Mitglieder

(1) Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein.

(2) Ordentliche Mitglieder können Selbstständige oder leitend in der Wirtschaft Tätige sowie wirtschaftlich tätige Personenvereinigungen oder juristische Personen werden.

(3) Fördernde Mitglieder können natürliche oder juristische Personen werden, die in der Lage und bereit sind, die Zwecke des Vereins ideell und materiell zu fördern. Fördernde Mitglieder nehmen am Vereinsleben teil, haben aber weder Stimmrecht noch aktives noch passives Wahlrecht.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand einzureichen.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekannt zu geben.

(3) Die Mitgliedschaft beginnt mit Aufnahme durch den Vorstand.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(2) Die Mitgliedschaft kann durch schriftliche Erklärung gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresende.

§ 8 Ausschluss

(1) Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.
Ausschließungsgründe sind insbesondere: grobe Verstöße gegen die Interessen des Vereins, gegen die Satzung, gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane, sowie Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger Mahnung. Die Mahnungen gelten als zugegangen, wenn sie an die letzte dem Verein bekannte Adresse abgesandt wurden.

(2) Vor Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(3) Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

(4) Gegen den Beschluss auf Ausschluss steht dem Mitglied innerhalb 2 Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

(5) Bestätigt die Mitgliederversammlung des Ausschluss des Mitgliedes, kann dieses das Schiedsgericht des Vereins anrufen.

§ 9 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Ordentliche Mitglieder haben alle Rechte, die sich aus der Satzung ergeben.
Sie haben im Rahmen der Mitgliederversammlung Stimmrecht – pro Mitgliedschaft eine Stimme – sowie das aktive und passive Wahlrecht.

(2) Die Mitglieder haben das Recht, alle Veranstaltungen des Vereins zu besuchen.

(3) Die Mitglieder haben die Pflichten, die sich aus der Satzung ergeben.

(4) Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, die Höhe des Beitrages und die Fälligkeit beschließt die Mitgliederversammlung.

(5) Mitglieder, die den Beitrag nach Fälligkeit nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Nach zweimaliger Mahnung können sie nach § 7 (1) ausgeschlossen werden.

(6) Der Vorstand kann Beiträge stunden oder in besonderen Fällen auch ganz oder teilweise erlassen.


C ORGANE DES VEREINS

§ 10 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) die RechnungsprüferInnen
d) das Schiedsgericht
e) der Beirat

§ 11 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern.

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens einmal jährlich einberufen werden.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung muss schriftlich durch den geschäftsführenden Vorstand mindestens 4 Wochen vor dem Versammlungstermin erfolgen. Sie muss einen Vorschlag über die Tagesordnung enthalten.

(4) Anträge zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Vorstand einzureichen.

(5) Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss insbesondere enthalten:

  • Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes über das vergangene Jahr,
  • Beschlussfassung über den Haushaltsplan,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • Wahl des neuen Vorstandes, sofern die Amtsdauer abgelaufen ist,
  • Wahl der neuen Kassenprüfer, sofern die Amtsdauer abgelaufen ist.
  • Wahl des Schiedsgerichtes, sofern die Amtsdauer abgelaufen ist.

§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.

(2) Die Satzung kann nur mit 2/3-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder geändert werden, bei der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine 3/4-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Veränderung und Ergänzung des Vereinszwecks sind mit 3/4-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder möglich.

(3) Sofern das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes vorsieht, erfolgt die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

(4) Sollen Abstimmungen geheim erfolgen, so muss dies von mindestens 10 Prozent der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt werden.

(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen.

§ 13 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

(2) Auf schriftliches Verlangen von mindestens 25 Prozent der Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.

(3) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§ 14 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus höchstens 11 Personen.

(2) Die Vorstandsämter sollen zur Hälfte von Frauen besetzt werden.

(3) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren.

(4) Der Vorstand wählt aus seinen Reihen 4 SprecherInnen, die zusammen mit dem/der SchatzmeisterIn den 5-köpfigen geschäftsführenden Vorstand bilden.

(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, bleibt dieses Amt bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung unbesetzt.

(6) Vorstand i.S. von § 26 BGB sind die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Jeweils 2 Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.

§ 15 Vorstandssitzung

(1) Eine Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens 3 Vorstandsmitglieder verlangen.

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder mit einer Frist von 14 Tagen eingeladen sind. Widerspricht bei einer kürzeren Einladungsfrist kein Vorstandsmitglied, ist die Einladung ebenfalls als fristgemäß anzusehen.

(3) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.

§ 16 SchatzmeisterIn

(1) Der/die SchatzmeisterIn hat die Kassengeschäfte zu erledigen.

(2) Er/sie hat einen jährlichen Haushaltsplan aufzustellen, der vom Vorstand zu genehmigen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen ist.

(3) Er/sie hat mit Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den KassenprüferInnen zur Überprüfung vorzulegen.

§ 17 KassenprüferInnen

(1) Die beiden KassenprüferInnen werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie geben dem Vorstand Kenntnis von dem jeweiligen Ergebnis ihrer Prüfung und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.

(2) Die Kassenprüfer sind auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

§ 18 Schiedsgericht

(1) Das Schiedsgericht besteht aus 3 Personen.

(2) Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.

(3) Das Schiedsgericht wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

(4) Das Weitere regelt die Schiedsgerichtsordnung.

§ 19 Beirat

(1) Der Vorstand kann einen Beirat berufen, der den Verband, den Vorstand und die Geschäftsführung unterstütz und berät, durch Impulse, die Benennung von Handlungsfelder, durch das Know-how seiner Mitglieder und deren Netzwerke.

(2) Die Mitgliedschaft ist persönlich. Die Mitgliedschaft endet durch Niederlegung des Amtes bzw. durch Abberufung durch den Vorstand.

(3) Die Mitgliederzahl des Beirats ist nicht beschränkt.

(4) Der Beirat tagt mindestens einmal jährlich und wird hierzu von der Geschäftsführung und/oder dem Vorstand einberufen.

(5) Das Nähere bestimmt der Vorstand im Rahmen einer Beiratsordnung.


D Schlussbestimmungen

§ 19 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die sonstige Beschlüsse nicht fasst. Die Einladungsfrist beträgt 4 Wochen.

(2) Für den Fall der Auflösung des Vereins werden die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes zu Liquidatoren bestimmt. Deren Rechte und Pflichten richten sich nach § 47 BGB.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an den BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland).

(4) Der geschäftsführende Vorstand hat die Auflösung des Vereins beim Vereinsregister anzumelden.

§ 20 Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 19.06.1992 beschlossen.
Neufassung auf der Mitgliederversammlung vom 11.10.2014 wird mit der Eintragung im Vereinsregister wirksam.

Nachhaltige Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle von UnternehmensGrün hat Anfang 2016 eine Gemeinwohlbilanz veröffentlicht.

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