Energie

Was tut UnternehmensGrün für die Energiewende?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat viele Väter und Mütter – eine/r davon ist UnternehmensGrün.  Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein Kernanliegen des Verbandes. Das EEG hat den so notwendigen Beginn des Umbaus unseres Energiesystems ermöglicht und die regenerativen Energien erfolgreich gemacht. Mit Blick auf Generationengerechtigkeit und die globale Klima­gerechtigkeit ist der Verzicht auf fossile Kraftwerke und Kernenergie ohne Alternative. Viele unserer Mitglieder sind Pioniere in der Nutzung erneuerbarer Energien oder der Umsetzung von alternativen und effizienten Energiesystemen in ihren Betrieben.

Wir sind Ansprechpartner für die Politik in Energiefragen, die kleine und mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland betreffen. Viele unserer Mitglieder engagieren sich parallel für Energie in Bürger*innenhand und somit für die Demokratisierung der gesamten Energieinfrastruktur.

UnternehmensGrün ist Mitglied in der klima-allianz deutschland, beim Bündnis Bürgerenergie e.V. und im fesa e.V.

Wie steht UnternehmensGrün zu den Industrierabatten bei der EEG-Umlage?

UnternehmensGrün spricht sich für eine deutliche Einschränkung der Rabatte aus. Die von der Bundesregierung geplante Beibehaltung der großzügigen Befreiungen von der EEG-Umlage für Industriebetriebe stößt auf scharfe Kritik. Die in dem Verband zusammengeschlossenen Unternehmen befürchten, dass die auf weitere Branchen vorgesehene Ausweitung der Ausnahmeregelungen die mittelstandsfeindlichen Wirkungen der bisherigen Praxis nicht nur zementiert, sondern sogar noch verstärkt.

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Zentrale Forderungen
  • konsequenter Umbau der Energieversorgung hin zu 100 % erneuerbaren Energien(EE)
  • keine restriktive Begrenzung von Ausbaukorridoren der EE
  • Förderung dezentraler, kleinstrukturierter und demokratischer Energieversorgung in Bürgerhand
  • Reduzierung der Industrierabatte auf tatsächlich energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehende Branchen, ohne Wettbewerbsverzerrung zwischen nur im nationalen Wettbewerb stehenden KMUs und international agierenden Unternehmen
  • keine Umlagen auf erneuerbaren Eigenstrom und die Eigenstromversorgung aus hoch-effizienter Kraft-Wärme-Kopplung
  • keine verpflichtende Direktvermarktung für Erzeuger regenerativer Energien (weil diese eine Privilegierung der Großvermarkter bedeutet)
  • umlagefinanziertes Fondsmodell für eine verlässliche Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung – eine Finanzierung soll zunächst durch Vermieter erfolgen, nach erfolgreicher Sanierung kann ein Teil der Kosten auf Mieter umgelegt werden
  • gesetzliche Festlegung des Begriffs „Ökostromanbieter“, der den Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten durch die Anbieter in Deutschland einschließt
  • neue Anreizprogramme für die Umwandlung und Speicherung von EE
Gebäudesanierung

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung hat UnternehmensGrün im Herbst 2013 ein umlagefinanziertes Fondsmodell für eine verlässliche Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung vorgelegt. Dabei soll die Finanzierung der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden zunächst durch den Vermieter erfolgen, nach erfolgreicher Sanierung kann ein Teil der Sanierungskosten auf die Mieter umgelegt werden.

UnternehmensGrün ist Mitglied der Gebäude-Allianz zur energetischen Gebäudesanierung.

Den Maßnahmenkatalog und Forderungen finden Sie hier.

Echter Ökostrom

Wer Ökostrom bezieht, beschleunigt damit nicht unbedingt den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Schuld daran ist ein Zertifizierungssystem, das es ermöglicht, europaweit mit so genannten „Herkunftsnachweisen“ (EECS-Zertifikaten) zu handeln und so aus Kohle- und Atomstrom grün gelabelten Strom zu machen. So beziehen viele Verbraucherinnen und Verbraucher Strom, der nicht im Inland, sondern unter anderem in österreichischen und norwegischen Wasserkraftanlagen gewonnen wird.

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Endlich gemeinsam für wahre Preise!

Mit der neuen Initiative für eine nachhaltige Finanzreform setzt UnternehmensGrün zusammen mit 18 weiteren Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft ein Zeichen für einen gerechten CO2-Preis. Das Bündnis „Initiative nachhaltige Finanzreform“ ...

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