Die PLAN 8 Gruppe besteht aus der PLAN 8 GmbH sowie 20 weiteren Firmen (-beteiligungen) in Europa, Lateinamerika und Afrika. Ihr Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit zu fördern. Die PLAN 8 Gruppe begleitet Unternehmen von der ersten Projektidee, über die Planung und Realisierung, bis hin zum Betrieb eigener Photovoltaik- oder Windenergieanlagen. Neben den Projekten in Deutschland ist die PLAN 8 Gruppe auch seit vielen Jahren europaweit und sogar weltweit tätig. Auf der Insel Kreta (Griechenland) wurde beispielsweise Ende 2010 eine kleine Freiflächenphotovoltaikanlage realisiert.

Die Wurzeln der PLAN 8 Gruppe liegen bei der Familie Jesaitis aus Schleswig-Holstein. Als Pioniere der Windenergiebranche haben 1990 die Herren Jesaitis Junior und Senior die ersten Windenergieanlagen realisiert.

Wir stellten Geschäftsführer Dirk Jesaitis einige Fragen zum neuen Projekt:

Wie sind Sie auf die Idee mit dem Kaiserbaum gekommen?
Genau genommen war es nicht meine Idee, sondern die unseres Geschäftsführers in Bulgarien, der zufällig jemanden kennengelernt hatte, der eine kleine Plantage mit Paulownia-Bäumen angelegt hat. Er hat mich dann gefragt, ob das nicht auch eine Alternative für uns wäre, da Windenergie und auch Solarprojekte im Moment aufgrund der politischen Rahmenbedingungen in Bulgarien nicht funktionieren. Wir haben das Thema dann intensiv geprüft, viel recherchiert und sind nach einigen Monaten zu der Überzeugung gelangt, dass es sich um ein hoch interessantes und zukunftsträchtiges Thema handelt, in das wir investieren wollen.

Was ist das Besondere am Paulownia-Baum?
Der Baum hat viele Besonderheiten, aber ein herausragendes Merkmal ist sicherlich das extrem schnelle Wachstum. An Standorten mit günstigen Rahmenbedingungen wie auf unserer Plantage in Bulgarien erreicht eine Paulownia nach nur 10 Jahren eine Höhe von ungefähr 20 m und einen Stammdurchmesser von ca. 40 cm. Dafür braucht eine Fichte ungefähr 70 Jahre, eine deutsche Eiche 300 Jahre! Im Gegensatz zu anderen schnell wachsenden Bäumen ist das Holz sehr stabil, obwohl es ausgesprochen leicht ist, was für zahlreiche Anwendungen besonders interessant ist. Waldbrände gibt es üblicherweise nur bei Nadelbäumen, einzige Ausnahme ist Eukalyptus. Ein Paulownia-Baum ist praktisch nicht entflammbar. Selbst im getrockneten Zustand brennt das Holz erst bei 420°. Auch die Gefahr von Sturmschäden ist bei der Paulownia sehr gering. Wird tatsächlich mal ein ganzer Baum umgeknickt, was aufgrund der tiefen Wurzeln fast unmöglich ist, dann kann man das Holz natürlich trotzdem verwerten. Ansonsten wäre bei einem extrem starken Sturm eher wahrscheinlich, dass möglicherweise bei einzelnen Bäumen oben die Spitze abbricht. In dem Fall bildet der Baum an der Stelle neue Triebe und wächst trotzdem weiter.

Wofür wird das Holz verwendet?
Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften sind die Verwendungsmöglichkeiten sehr vielfältig, insbesondere in allen Bereichen, wo Gewicht eine Rolle spielt, also zum Beispiel Surfbretter, Särge, dem Ausbau von Flugzeugen, Wohnwagen und Yachten. Wegen der guten Klangeigenschaften werden viele Musikinstrumente aus dem Holz gebaut. Die bekannten Weltmarken K2 und Rossignol bauen Skier mit Kern aus Paulownia-Holz. Der renommierte deutsche Hersteller hülsta baut Möbel daraus. Da das Holz sehr witterungsbeständig ist und sich bei Feuchtigkeit oder starken Temperaturschwankungen nicht verzieht, ist es auch für Fassaden oder den Sauna-Bau gut geeignet.

In welchen Regionen werden die Plantagen angebaut?
Grundsätzlich ist die Paulownia in vielen Regionen einsetzbar; je wärmer und je mehr Sonnenschein, desto schneller wächst der Baum, allerdings muss natürlich auch ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Für die Begrünung einer Wüste in Afrika ist der Baum also nicht unbedingt die erste Wahl. Perfekt geeignet sind viele Regionen im südlichen Europa, also beispielsweise Bulgarien, Kroatien, Italien oder Spanien. In diesen Ländern gibt es auch bereits Paulownia-Plantagen. Will man mit solch einem Investment Geld verdienen, dann spielt aber natürlich auch eine große Rolle, was Ländereien und Arbeitskräfte kosten, die für die Pflege der Bäume wichtig sind. Hier findet man in den genannten Ländern ideale Rahmenbedingungen.

Darum also eher keine Plantagen in Deutschland?
Egal, ob man hierzulande Flächen kaufen oder pachten möchte, man zahlt ein Vielfaches der Preise in den genannten Ländern. Und für Lohnkosten gilt das gleiche. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der klimatischen Bedingungen in Deutschland der Baum dann auch eher 15-20 Jahre bräuchte, um eine entsprechende Größe zu erreichen. Natürlich kann man auch damit noch Geld verdienen, aber die Rendite eines solchen Projektes hätte dann vermutlich Sparbuchniveau.

Wie funktioniert das „Grüne Investment“ genau? Wie werde ich Gesellschafter_in?
Wir haben ganz bewusst die für deutschen Investor_innen vertraute Rechtsform einer GmbH & Co. KG gewählt, wie man sie auch von Windparks, Solaranlagen oder Schiffsbeteiligungen kennt. Interessenten können einfach den Zeichnungsschein auf unserer Internetseite herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und unterschrieben zu uns schicken. Mit Gegenzeichnung durch den Geschäftsführer wird die Zeichnung dann wirksam. Anschließend muss der Anlagebetrag auf das Konto der Gesellschaft überwiesen und außerdem beim Notar eine Handelsregistervollmacht für den Geschäftsführer unterzeichnet werden. Damit meldet dieser dann die Eintragung der neuen Gesellschafterin bzw. des neuen Gesellschafters für das Handelsregister an. Ansonsten gibt es natürlich auch regelmäßige Berichte über die Entwicklung der Plantage und einmal im Jahr eine Gesellschafterversammlung, wo über alle wichtigen Tagesordnungspunkte abgestimmt wird. Die Investorin bzw. der Investor hat also volles Mitspracherecht! Dies unterscheidet unser Angebot wesentlich von einigen anderen Anbietern, bei denen man nur irgendwelche Zertifikate über das Eigentum an einzelnen Bäumen erhält, was rechtlich von vielen Fachleuten kritisch gesehen wird.

Wie sicher ist die Investition in Holz?
Grundsätzlich haben Investitionen in Sachwerte den Vorteil, dass sie inflationssicher sind. Im Gegensatz zu Goldbarren oder Diamanten wachsen Bäume allerdings, so dass man auch bei einem theoretisch gleich bleibenden Preis für Holz Geld verdient. Tatsächlich ist es allerdings so, dass seit Jahrzehnten die Holzpreise weltweit kontinuierlich steigen, was auch logisch ist, da auch in diesem Segment natürlich Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Das Angebot von Holz wird weltweit immer knapper, da es sehr viel illegalen Raubbau gibt, beispielsweise in den Urwäldern von Brasilien. Hinzu kommen Umweltkatastrophen. Allein im Jahr 2016 sind weltweit 30 Million ha Wald abgebrannt. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen auf diesem Planeten, die für alle möglichen Zwecke Holz benötigen. Eine Änderung dieser Entwicklungen ist nicht absehbar. Insofern ist auch weiterhin davon auszugehen, dass Holz teurer wird.

Wo gibt es weitere Informationen zum Projekt?
Auf unserer Internetseite www.gruene-geldanlage.com finden sich umfangreiche Informationen zum Thema, der Beteiligungsprospekt zum Download sowie Hinweise zur aktuellen Roadshow mit weiteren Details und Terminen. Am 11. Januar hatten wir eine sehr erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit 25 Gästen in unserem Büro in Eckernförde, eine Woche später waren fast 40 Gäste im Business Club Hamburg. Für Berlin, Frankfurt und München gibt es ebenfalls bereits zahlreiche Anmeldungen. Weitere Termine im Raum Stuttgart, Karlsruhe, Köln, Düsseldorf und weiteren Städten sind in Vorbereitung und werden wahrscheinlich im März / April stattfinden.

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Zur Person:
Dirk Jesaitis ist immer für neue Ideen gut: Nach Abitur und Bankausbildung seit 1990 selbständiger Unternehmer und Pionier der Windenergiebranche, später u. a. Mitgründer und Aufsichtsrat des ersten unabbhängigen Ökostrom-Händlers in Deutschland, der Naturstrom AG, nun seit 3 Jahren einer der Vorreiter für Paulownia-Plantagen in Europa.