Der „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Im März dieses Jahres wurde der Verein mit dem Ziel gegründet, eine nationale CO2-Abgabe auf fossile Energieträger zu erwirken. An der Gründung beteiligt waren  u.a. die UnternehmensGrün-Mitgliedern GLS Bank, EWS Schönau und Solares Bauen. Damit wird deutlich, dass es eine hohe Anzahl von Unternehmen gibt, die die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe als marktwirtschaftlich gestaltete Abgabe für zwingend erforderlich halten.

Das EEG und der Ausbau der erneuerbaren Energien weisen durchaus Erfolge auf und dennoch sinken CO2-Emissionen nicht schnell genug, um die internationalen Klimaschutzziele im vorgegebenen Zeitraum zu erreichen.

Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist ein wirkungsvolles, und vor allem politisch gewolltes, Steuerungsinstrument nötig. Der CO2-Abgabe e.V. schlägt vor, eine an CO2-Emissionen bemessene Abgabe auf Erdöl, Erdgas und Kohle – die „CO2-Abgabe“ – einzuführen. Denn: Emissionen fossiler Energieträger müssen einen Preis für den Klimaschaden erhalten, den sie verursachen.