Eine Trinkflasche ohne Plastik, eine App für nachhaltige Ernährung und die Erstellung einer Energiebilanz einer Kongresshalle – das sind nur einige Beispiele, die die Schülerinnen und Schüler aus Hessen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg umgesetzt haben. Im Rahmen der einjährigen Zusammenarbeit mit einem nachhaltigen Unternehmen haben die Jugendlichen bereits vor Berufseintritt ein grundlegendes Verständnis von der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung in der Wirtschaft erhalten.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir überreichte die Auszeichnungen an die Nachhaltigkeitstrainees Hessen. „Wir brauchen junge Leute, die Unternehmergeist mit ökologischem und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein verbinden“, so Al-Wazir bei der Urkundenübergabe in Wiesbaden. „Dafür sensibilisiert das Projekt Nachhaltigkeitstrainees. Gleichzeitig sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier Eindrücke und Erfahrungen, auf die sie zurückgreifen können, wenn die Entscheidung für einen Berufsweg ansteht. Deswegen unterstützen wir das Projekt gerne.“

In Baden-Württemberg wird das Projekt bereits seit mehreren Jahren erfolgreich umgesetzt. „Die jungen Menschen lernen im Juniorenfirmenprojekt, welche Verantwortung Unternehmen für Gesellschaft und Umwelt haben und dass sich nachhaltiges Wirtschaften in jeder Branche umsetzen lässt“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller im Rahmen der festlichen Urkundenübergabe in Stuttgart.

In Schleswig-Holstein, ebenso wie in Hessen, fand das Projekt zum ersten Mal statt. „Schülerinnen und Schülern in Schleswig-Holstein wurde in diesem Jahr ein Einblick in die nachhaltige Wirtschaft ermöglicht“, sagte Björn Warmer, Bürgermeister der Stadt Reinbek, im Rahmen der Abschlussveranstaltung.

In diesem Schuljahr nahmen über 130 Schüler_innen an den Bildungsprojekten der „Umweltprofis von morgen“ teilgenommen. Gemeinsam führten sie 35 Projekte durch.

Alle Projekte finden Sie auf www.umweltprofisvonmorgen.de.