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Sonder-Newsletter aus Anlass des ab dem 01. Juli 2010 - in Baden-Württemberg - in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg fortgesetzten Projekts "Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften".
Vorab: Besuchen Sie unsere Homepage: www.unternehmensrgruen.de und die Homepage unseres von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts „Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften, das in Baden-Württemberg seit dem 1. Juli 2010 in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg fortgeführt wird: www.nachhaltige-juniorenfirmen.de
Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg startet in Kooperation mit UnternehmensGrün e.V. ein Bildungsprojekt zur Förderung ökologischen Wirtschaftens "Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften"
Seit dem 1. Juli 2010 richtet UnternehmensGrün das in der Pilot-
projektphase von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Bildungsprojekt in Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg aus.
Das in der ökologisch ausgerichteten Berufsbildung verankerte Projekt fördert bei Schülern und Auszubildenden, sogenannten Junioren, unternehmerisches Denken und Handeln unter dem Leitbild nachhaltigen Wirtschaftens. Es vermittelt ihnen vor Berufseintritt ein Verständnis über die Vereinbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und sozialer Gerechtigkeit. "Das Projekt trägt dem Umstand Rechnung, dass die angesprochene Generation in besonderem Maße gefordert ist, ökonomische Prozesse nicht ohne ihre ökologische Relevanz zu betrachten“ konstatiert Nina Scheer, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün und Projektleiterin.
"Den teilnehmenden Junioren eröffnen sich durch die Erfahrungen
mit ökologischer Wirtschaft ganz neue Perspektiven“, erläutert
Stefan Prakesch von ARIS GmbH, einem der bereits während der Pilotprojektphase kooperierenden Unternehmer. "Umweltver-
trägliches Wirtschaften sollte Standard werden. Deswegen gilt es bereits bei der Schul- und beruflichen Bildung anzusetzen“, ergänzt Prakesch.
Die teilnehmenden Junioren, Jugendliche aus dem berufsbildenden Bereich und Schüler von Werkrealschulen und Gymnasien widmen sich während eines Jahres wöchentlich für einige Stunden in kleinen Gruppen, sogenannten Juniorenfirmen, unter dem Dach eines ausge-
wählten ökologisch wirtschaftenden Unternehmens einer Geschäfts-
idee. Neben der betrieblichen Praxis erfahren die Junioren im Rahmen von Workshops Funktionsweisen ökologischen Wirtschaftens und Einblick in entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen. Die Workshops bietet UnternehmensGrün mit ausgewählten Dozenten
aus Wissenschaft und Praxis an. Eine am Ende der Projektlaufzeit
von UnternehmensGrün und dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr an die Junioren zu überreichende und als „Nachhaltigkeitsqualifikation“ betitelte Urkunde testiert die im Verlauf des Projekts gewonnenen Erfahrungen.
"Die Urkunde wird den Junioren im Rahmen von Bewerbungen einen hilfreichen Qualifikationsnachweis über Kenntnisse betrieblicher Prozesse, speziell in der ökologischen Wirtschaft und deren gesamtgesellschaftlichen Kontext bieten“, erklärte Leitender Ministerialrat Volker Wehle vom Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg. "Die Projektteilnahme vermittelt der heranwachsenden Generation weitreichende Chancen, an der Etablierung von Zukunftsmärkten von Beginn an teilzuhaben“, so Wehle weiter.
Mit der Gründungsveranstaltung zur Formierung der Juniorenfirmen am 9. Juli um 17.00 Uhr im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg sehen nun eine Reihe baden-württembergische Unternehmen mit ökologischer Ausrichtung dem Start der Juniorenfirmen entgegen. Zu diesen zählen ARIS GmbH (Wernau), e.Konzept (Wangen-Karsee), Baugrund Süd (Bad Wurzach), LeaseRad GmbH (Freiburg), Regionalwert AG (Eichstetten am Kaiserstuhl), Baubiologe Steinki (Herrenberg), Die Eibe GmbH (Ochsenhausen), Günther Bosch Recycling (Leutkirch), Kohler natürlich einrichten GmbH&Co.KG (Erolzheim), Montanes GmbH (Karlsruhe) und Gerold Weber Solartechnik GmbH (Achern-Mösbach).
UnternehmensGrün e.V. wirkt - sowohl politisch als auch wirtschaftlich unabhängig - aktiv an der Realisierung einer umwelt- und zugleich sozialverträglichen Marktwirtschaft mit und erfüllt damit einen umweltschutzpolitischen Auftrag. Als Bundesverband der grünen Wirtschaft tritt UnternehmensGrün seit 1992 auf der Ebene von Politik und Wirtschaft für Rahmenbedingungen ein, die es Unternehmerinnen und Unternehmern erleichtern, im Einklang mit unseren ökologischen Lebensgrundlagen zu wirtschaften. Die Mitgliedschaft setzt sich im Schwerpunkt aus klein- und mittelständischen Unternehmen zusammen.
Weitere Informationen über das Projekt können Sie der projekteigenen Homepage: www.nachhaltige-juniorenfirmen.de entnehmen.
Pressekontakt:
Dr. Nina Scheer, Geschäftsführerin UnternehmensGrün,
0170 2816605, scheer@unternehmensgruen.de
>> zur Pressemitteilung (pdf)
>> vgl. auch den Bericht "Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften" im aktuellen UnternehmensGrün Journal, S. 4 (pdf)
Gründungsveranstaltung: Juniorenfirmen auf dem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften, 9. Juli 2010, 17.00 Uhr, Kernerplatz 9, 70182 Stuttgart.
Die Gründungsveranstaltung gibt den Auftakt für die Projektfort-
setzung, wie sie für das in der Pilotprojektphase von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt in Baden-Württemberg seit dem 1. Juli 2010 in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg erfolgt. Nach einführenden Erläuterungen über Ziel und Ausrichtung des Projekts schließt sich eine Vorstellungsrunde der bereits aus dem ökologisch wirtschaftenden Bereich gewonnenen kooperierenden Unternehmen und einer Gruppe an dem Projekt in Gestalt der sog. „zweiten Generation“ teilnehmenden Junioren an. Abschließend Austausch und Umtrunk. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
>> zur Einladung (pdf)
Das aktuelle UnternehmensGrün Journal (1/2010), u.a. mit einem Interview mit Prof. Dr. Nida-Rümelin über Bildungsverantwortung und einem Interview mit Margit Conrad, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, über Energiepolitik. >> PDF des Journals
Auch im Abonnement erhältlich >> hier
Eine Vortragsreihe von UnternehmensGrün in Kooperation mit EUROSOLAR und GLS Bank Berlin.
Die Vortragsreihe bietet ein Forum zur Auseinandersetzung mit wirtschaftsethisch begründeten Fragestellungen vor dem Hintergrund von Umwelterhaltungsinteressen. Es wird dabei das Ziel verfolgt, die Zusammenhänge zwischen ökonomischen Prämissen und Umwelt-verantwortlichkeiten aufzuzeigen und diese als ethischen Anspruch
zu formulieren.
Der 20. Juni 2010 war der Kommunal- und Regional-
wirtschaft gewidmet.
Die Lesung von Andreas Hoppe und Jacqueline Roussety wendete sich der Regionalwirtschaft zu. Motivation und Erfahrung mit regionaler Ernährung offenbart Andreas Hoppe, Schauspieler und bekannt als "Tatort-Kommissar", in seinem Buch Allein unter Gurken - Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren, verfasst von Jacqueline Roussety,Autorin, Regisseurin und Schauspielerin.
>> weiterlesen (pdf)
>> zur Einladung (pdf)
Manifest – Der Ausstieg aus dem Ausstieg wir sagen Nein!
UnternehmensGrün spricht sich entschieden gegen den „Ausstieg
aus dem Ausstieg“ aus, auch mit Blick auf dessen Folgen für die deutsche Wirtschaft. Unternehmen, UnternehmerInnen, Selbständige und leitend in der Wirtschaft Tätige können sich mit ihrer Unterschrift der Position aus dem Manifest anschließen und mit einer finanziellen Beteiligung die Kundgabe des unterzeichneten Manifest - Der Ausstieg aus dem Ausstieg: Wir sagen Nein! in deutschen Tages- und Wochenzeitungen oder aber auf Großplakaten (NEU – erweiterte Aktion) unterstützen (vgl. im Einzelnen das Rückmelde-
formular). Um die Kampagne zu ermöglichen, benötigen wir ausreichend Unterstützer. Beteiligen Sie sich, damit das Manifest mit und in Ihrem Namen Politik wird.
Manifest – Der Ausstieg aus dem Ausstieg: Wir sagen Nein!
Die Bundesregierung will den mit der Energiewirtschaft vereinbarten Ausstieg aus der Atomenergie rückgängig machen und die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke verlängern.
Wir, Unternehmen, Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbständige sowie leitend in der Wirtschaft Tätige, halten diese Absicht für fatal - aus energiepolitischen, ethischen und vor allem auch aus ökonomischen Gründen. Wir fordern die Bundesregierung auf, am Atomausstieg gemäß den Vereinbarungen mit der Atomwirtschaft und dem geltenden Atomausstiegsgesetz festzuhalten.
>> weiterlesen (pdf)
>> Rückmeldeformular (pdf)
Wer macht was, wo, wie, wann und warum?
>> Datenbankrecherche im Mitgliederbereich
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