Newsletter

März 2016

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Liebe Newsletter-Abonnent_innen, lieber Unternehmer_innen,

haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Fördermöglichkeiten es für Ihr Unternehmen gibt? Einen ersten Überblick finden Sie auf unserer Website.

Auch UnternehmensGrün wird sich der Herausforderung „Berufliche Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ stellen – mit dem neuen Projekt „Stadt-Land-Meer: Jeder Job ist grün“. Das Verbundprojekt mit über drei Jahre aus den Mitteln des Europäischen Strukturfonds und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Ziel des Projektes ist es jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren Erlebnisräume zur Erkundung des „Greenings“ der Berufe zu bieten. Das Angebot ergänzt somit unsere Umweltprofis von morgen (Bildung für Nachhaltige Entwicklung). 

Unsere Geschäftsführerin Katharina Reuter hat im Rahmen der offiziellen Stakeholder-Beteiligung der 12. Verhandlungsrunde von TTIP als Vertreterin von Ecopreneur.eu auf die Risiken hingewiesen, die von TTIP auf die Lebensmittel- und Agrarbranche ausgehen. Sie verwies dabei u.a. auf unsere Studie.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Susanne Graf

Projektleitung und Referentin Fördermittel

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Umweltprofis von morgen: GLS Bank engagiert sich in NRW

Im Rahmen der „Umweltprofis von morgen“ haben die Nachhaltigkeitstrainees NRW gerade Bergfest. Im Sommer bekommen die Schüler_innen ihre Nachhaltigkeitsurkunde vom Staatssekretär Peter Knitsch überreicht. Vor ihnen liegen noch einige Monate harter Arbeit an den eigenen Projekten in den beteiligten Unternehmen und Fachworkshops wie der, der am 16. Februar in den Räumlichkeiten der GLS Bank in Bochum stattfand. Auch die GLS Bank engagiert sich, indem sie über ein ganzes Schuljahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern betreut. Rund 40 Teilnehmer_innen des Projektes „Nachhaltigkeitstrainee NRW“ (von insgesamt 70) erhielten in dem Fachworkshop Einblick in das 1×1 der Green Economy. Neben nachhaltigen Lebensstilfragen wurden die Grundzüge ethischer Unternehmensführung und nachhaltiger Wirtschaftspolitik behandelt. „Es geht nicht mehr um Ideologie oder einen vermeintlich grünen Lifestyle, sondern um alltägliche Normalität. Die Bedeutung der Marken­dimension „Nachhaltigkeit“ wird daher noch weiter zunehmen“, so die Referentin Katharina Reuter.

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Neues Projekt gestartet: „Stadt-Land-Meer: Jeder Job ist grün“

Bereits Ende letzten Jahres hat UnternehmensGrün e.V. zusammen mit seinen Verbundpartnern LIFE e.V., VSB GmbH und dem Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. das Projekt „Stadt-Land-Meer: Jeder Job ist grün“ begonnen. Es wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms des BMUB „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)“ gefördert. Das Projekt bietet  jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren Erlebnisräume zur Erkundung des „Greenings“ der Berufe. Im Zentrum stehen Workcamps zur Berufsorientierung, Wettbewerbe und ein Grüner Gipfel. Konkrete Erfahrungen in Unternehmen, mit interessanten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis helfen Jugendlichen, ihre eigenen Potentiale zu erkennen.

UnternehmensGrün e.V. übernimmt in dem Projekt vielfältige Aufgabe, insbesondere im Kontakt mit der grünen Wirtschaft. Alle Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage.

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KMU: Welche Förder-möglichkeiten gibt es?

Industrie 4.0, Energiewende, Innovationen, Forschung und Globalisierung sind gegenwärtige Herausforderungen für Unternehmen. Zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit, des weiteren Ausbaus der führenden Rolle im Bereich der Schlüsseltechnologien, Forschung und Innovationen sowie in der Aus- und Weiterbildung und Regionalen Förderung stellen die Europäische Union (EU) sowie der Bund und die Bundesländer eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten für Existenzgründer_innen wie auch bereits am Markt agierende Unternehmen zur Verfügung. Bei dem umfassenden Angebot, fällt es schwer den Durchblick zu bewahren. Auf unserer Homepage haben wir deshalb einen Überblick erstellt, der anhand von Beispielen zudem anschaulich erklärt, in welchen Fällen Förderungen beantragt werden können.

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Neue Studie: Gefahren von EU-Handelsabkommen für Energiewende

Die geplanten Sonderklagerechte für Investoren in Handelsabkommen wie TTIP und CETA gefährden den Klimaschutz. Dies ist das Fazit einer neuen von PowerShift e.V., Corporate Europe Observatory (CEO) und weiteren europäischen NGOs veröffentlichten Studie mit dem Titel: „Ein Paradies für Umweltsünder - Wie Investorenrechte in EU-Handelsabkommen die Energiewende blockieren“. Die Studie zeigt, wie die hochgefährlichen Investor-Staat-Schiedsgerichte (ISDS) klima­freundliche Gesetzgebung verhindern können. Durch entsprechende Klauseln in Handels­verträgen würde es ausländischen Unternehmen erlaubt, Regierungen vor eigens eingerichteten Schiedsgerichten wegen klima- und energiepolitischer Maßnahmen zu verklagen.

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TTIP-Verhandlungen: Ecopreneur.eu nimmt an Stakeholder Event teil

Vom 22. bis 26. Februar 2016 fand in Brüssel die 12. Verhand-lungsrunde zum geplanten Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union statt. Als Vertreterin von Ecopreneur.eu, dem von UnternehmensGrün e.V. mitgründeten europäischen Dachverband für nachhaltiges Wirtschaften, sprach Katharina Reuter in einem von der Europäischen Kommission organisierten Stakeholder Event über die Risiken von TTIP auf die Agrar- und Lebensmittelbranche. Dabei bezog sie sich auf die kürzlich von UnternehmensGrün herausgegebene Studie

Ihre Präsentation sowie weitere Informationen finden Sie auf der Ecopreneur.eu-Homepage (auf Englisch).

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Veranstaltungsbericht: Auswirkungen von TTIP auf KMU

Die erste bundesweite TTIP Strategie- und Aktions-konferenz fand am 26. und 27.02.2016 in Kassel statt. Auf dem Programm standen 36 Workshops und Vorträge, 3 Panels mit internationaler Beteiligung und spannenden Diskussionen, interaktive Gruppenformate wie der Aktions-Austausch und jede Menge Möglichkeiten, um sich mit bundesweiten Initiativen und Aktiven zu vernetzten.

Auf dem Auftaktpodium zum Thema: „3 Jahre Bewegung gegen TTIP & CETA: Was hat uns stark gemacht, was haben wir erreicht, und warum haben wir es erreicht?“ diskutierten John Hilary (War on Want), Stefan Körzell (DGB), Petra Pinzler (Journalistin und Buchautorin), Martina Römmelt-Fella (KMU gegen TTIP), Margot Rieger (STOPP TTIP Berchtesgadener Land/Traunstein), Ernst-Christoph Stolper (BUND) und Georg Janssen (AbL).

UnternehmensGrün e.V. veranstaltete den Workshop: "Auswirkungen von TTIP auf kleine und mittlere Unternehmen". Der Workshop informierte über kritische Partner aus der Wirtschaft sowie die Initiativen und Aktionsmöglichkeiten. Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf unserer Homepage.

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IHK-Wahl in Stuttgart: Kaktusinitiative sucht weitere Kandidaten

UnternehmensGrün spricht sich für eine moderne Selbstverwaltung der Wirtschaft aus. Moderne Selbstverwaltung verzichtet auf eine Pflichtmitgliedschaft in den Kammern, siehe dazu auch die Stellungnahme an das Bundesverfassungsgericht. Der Bundesverband der grünen Wirtschaft begrüßt daher die Aktivitäten der kritischen Gruppen in den IHK Vollversammlungen, wie etwa „Die Kammer sind WIR!“ (Hamburg) oder die Kaktus-Initiative (Stuttgart).

Für die Stuttgarter Kammerwahl 2016 sucht die Kaktusinitiative noch nach weiteren Kandidatinnen und Kandidaten.

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Elektromobilität: Wirtschaftsverein kritisiert Pläne der Bundesregierung

„Es ist richtig, emissionsarme Fahrzeuge über eine Kaufprämie zu fördern. Ein reines Subventionsprogramm zu Lasten der Allgemeinheit ist aber der falsche Weg. Der motorisierte Individualverkehr ist und bleibt die energieintensivste Art der Mobilität. In diesen Bereich sollte kein zusätzliches Geld fließen. Die Finanzierung muss daher aus dem Automobilsektor kommen – Fahrzeuge mit hohen Emissionen finanzieren den Umstieg auf klimaschonende Fahrzeuge“, fordert Björn Klusmann, Geschäftsführer unseres Kooperationspartners Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) in einer Pressemitteilung zur von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplanten Verkaufsprämie für Elektroautos.

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Neue Mitglieder: FuturEins UG

FuturEins - die Zukunft braucht neue Visionen und eine Plattform!

Dahinter steckt Jiro Nitsch, Organisator der Next Organic Berlin. Die Fachmesse, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet versteht sich als Plattform und Trendshow. Gegeben der Entwicklung des stetig wachsenden Marktes für nachhaltige, ethische und biologische Lebensmittel, verfolgt die Fachmesse Next Organic Berlin das erklärte Ziel der steigenden Intransparenz und Industrialisierung der Lebensmittelbranche entgegenzuwirken. Im Fokus stehen daher transparente und enge Kooperationen zwischen Manufakturen und Fachkräften aus der Gastronomie und dem Natur- und Feinkosthandel, die auf handwerkliches Können und besondere Qualitäten setzen. Sie treffen sich beispielsweise auf dem Erzeuger-Fachmarkt "From Farm to Kitchen", bei Fachvorträgen, Workshops und – auf der Suche nach dem perfekten Geschmack – bei Verkostungen.

Die nächste Next Organic Berlin findet am 22. und 23. Mai in der STATION Berlin statt.

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