Newsletter

Januar 2016

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Liebe Newsletter-Abonnent_innen, liebe Unternehmer_innen,

wir wünschen Ihnen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Gleich zu Beginn des Jahres berichtet Bio-Markt.info, das Nachrichtenportal der Naturkostbranche, über unsere Arbeit. Der ausführliche Beitrag „UnternehmensGrün, der ganz andere Unternehmensverband“ geht auf unseren politischen Ansatz, das Mitgliederspektrum und gemeinsame Aktivitäten ein.

Ab 16.01.2016 steht Ihnen unsere Studie „Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ auf der Homepage zum Download zur Verfügung. Darin zeigen wir im Detail die Konfliktfelder und möglichen Auswirkungen des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU in diesem sensiblen Wirtschaftsbereich. EurActiv.de berichtete vorab exklusiv darüber.

Wir wünschen eine interessante Lektüre,

Stefanie Herzog, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Neues Projekt: Alliance for Circular Economy Solutions

UnternehmensGrün ist seit Kurzem Partner der „Alliance for Circular Economy Solutions“ (ACES). Die ACES bildet einen Zusammenschluss von Unternehmen, Verbänden und Think Tanks mit dem Ziel, eine aktive Kreislaufwirtschaftspolitik in Europa zu unterstützen. Die Aufgaben der ACES bestehen darin, das kürzlich von der EU-Kommission angenommene Kreislaufwirtschaftspaket zu begleiten und eine erfolgreiche Umsetzung sicherzustellen (Pressemitteilung). Ein erstes Ergebnis des Projekts ist die Studie: „Unemployment and the circular economy in Europe: a study of opportunities in Italy, Poland and Germany“. Die Studie zeigt das Potenzial einer ambitionierten Kreislaufwirtschaftspolitik für die Arbeitsmärkte in Italien, Polen und Deutschland.

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zeozwei: 12 Seiten „Neue Wirtschaft“

In der aktuellen zeozwei ist UnternehmensGrün wieder mit zwölf Seiten „Neue Wirtschaft“ vertreten. Dieses Mal zu den Themen­: Engagement von Unternehmerinnen – hier werden drei von den sechs Frauen vorgestellt, die sich im Vorstand von UnternehmensGrün engagieren. Außerdem dabei, ein Interview mit Gerhard Schick über die Machtbalance in der Wirtschaft und die Rolle von progressiven Unternehmen in der Gesellschaft. Im Editorial beschäftigen wir uns mit dem geplanten Freihandelsabkommen (TTIP verhindern) und stellen neben den aktuellen Nachrichten aus dem Verband unser Mitglied Food Assembly Deutschland vor. Die Ausgabe mit dem Titel „Gutes tun. Aber wie?“ ist kein moralphilosophisches, sondern ein konstruktives Heft – und am Kiosk oder als ePaper erhältlich.

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Jetzt unterzeichnen: Bürgerenergie retten

Die Energiebürger_innen sind eine wichtige Stütze für die Energiewende. Doch das Engagement vieler Energie-Genossenschaften und -Vereine ist in Gefahr! Denn die Ausschreibungen für erneuerbare Energien, die das Bundeswirtschaftsministerium vorantreibt, drängen Bürger_innen in einen unfairen Wettbewerb gegen große Marktplayer und Finanzinvestoren. Ausschreibungen bevorzugen große Unternehmen. Durch die Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen sind bereits kleinere Anbieter aus dem Markt verschwunden. Der dezentrale Ansatz der Bürgerenergie mit seiner Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen und der Mitwirkung vor Ort darf nicht kaputt gemacht werden – daher unterzeichnen auch Sie bitte den Appell: http://appell.buendnis-buergerenergie.de/

Hintergrundinfo zum überarbeiteten Eckpunktepapier des BMWi zur EEG-Novelle 2016: Der Vorschlag führt laut Bundesverband Erneuerbare Energien zu einer de facto Begrenzung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien.

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Bericht aus Kiel: TTIP - alles gut für den Mittelstand?

Unter dieser Fragestellung luden Bündnis 90/DIE GRÜNEN am 03.12.2015 zum kritischen Austausch in den Kieler Landtag ein. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, gab ein Inputreferat zum Thema „Warum sich viele kleine und mittlere Unternehmen gegen TTIP wenden“. Dr. Hans-Jürgen Völz, Bundesverband mittelständische Wirtschaft und ebenfalls Referent an diesem Tag, informierte über „TTIP – Chance oder Risiko für den Mittelstand“. In einer anschließenden Podiumsrunde diskutierten beide mit Werner Koopman (IHK Kiel), Udo Hansen (Handwerkskammer Flensburg) und Bernd Voß (MdL, Sprecher für Europa, Verbraucherschutz und Landwirtschaft).  

Ein Bericht zur Veranstaltung (inkl. Präsentationen) kann hier nachgelesen werden.

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Fair und veggie: Bericht von der fairgoods & Veggienale

Großes Interesse bei den vielen Besucher_innen konnte die fairgoods-Messe und Veggienale in Köln verzeichnen. Mehr als 100 Aussteller und weitere Initiativen präsentierten ihre nachhaltigen Produkte und Angebote, passende Workshops und Diskussionsrunden ergänzten das Programm der Messen, die vom UnternehmensGrün-Mitglied Ecoventa organisiert werden. Einen guten Überblick gibt der Blog-Bericht von Sabrina Haupt.

Katharina Reuter, Geschäftsführerin UnternehmensGrün, moderierte die Podiumsdiskussion zur Frage „Von CSR zu Social Entrepreneurship – auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Unternehmertum?“: Mit Gitta Walchner (Gemeinwohl-Ökonomie), Cyrill IbnSalem (Oikos Köln - Studenteninitiative für Nachhaltiges Wirtschaften) und Daniel Duarte (Mit-Gründer koawach, koakult GmbH) diskutierte sie darüber, wie Unternehmen den Wandel zur nachhaltigen Wirtschaft vorantreiben können.

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Neue Mitglieder I: Lebensbaum

Im Sommer 1979 übernimmt Ulrich Walter den Bioladen der norddeutschen Kleinstadt Diepholz. Schnell muss er feststellen: Tee, Kaffee und Gewürze in Bioqualität gibt es nicht. Also macht er sich auf die Suche. Seine Reisen führen ihn nach Südfrankreich, Ägypten und später bis nach Indien.

So wird aus dem kleinen Bioladen Lebensbaum ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Tee, Kaffee und Gewürzen in feinster Bioqualität spezialisiert hat.

Heute arbeiten bei Lebensbaum 200 Menschen. Die Lebensbaum-Synthese aus purem Genuss, ökologischer Weitsicht und sozialer Verantwortung ist seitdem erfolgreiches Unternehmenskonzept. Dafür wurde Lebensbaum mehrfach ausgezeichnet: z.B. 2014 mit dem CSR-Preis der Bundesregierung und 2015 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

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Neue Mitglieder II: LEEF Blattwerk GmbH

Die Leef Blattwerk GmbH ist ein Berliner Start-up, das aus den Blättern der Arekapalme nachhaltige Einweg-Teller herstellt. Die Teller werden seit Januar 2014 in Zusammenarbeit mit Kleinbäuer_innen im Südwesten Indiens hergestellt. Denn Leef möchte die Geschichte des Einwegtellers revolutionieren.

Jeder Teller wird aus einem einzelnen Blatt gefertigt. Die natürlich zu Boden gefallenen Blätter der Arekapalme werden gesammelt und getrocknet. Vor der Verarbeitung werden diese Blätter mit Wasser geweicht und gewaschen, anschließend mechanisch in die gewünschte Form gepresst. Mit UV-Licht desinfiziert werden die Teller in biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialien emissionsarm nach Deutschland transportiert und von Berlin aus vertrieben. Die Blattteller sind zu 100% natürlich kompostierbar. Einweg ohne Reue!

 

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