Newsletter

April 2015

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Liebe Newsletter-Abonnent*innen,

besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen diesmal die Sonderbeilage in der Wochenzeitung „der Freitag“, die wir veröffentlicht haben. Unter der Überschrift „Grün wirtschaften – Nachhaltigkeit weiterdenken“ berichten UnternehmerInnen von Beispielen einer anderen Wirtschaft. Um die Sicherung der GVO-Freiheit auf dem Acker ging es auf unserer Veranstaltung in Freiburg – die UnternehmerInnen forderten u.a. ein gentechnikfreies Europa.

Unsere Projekte im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung haben ein neues Zuhause. Neu eingestellt wurde u.a. eine Mitarbeiterin für das Projekt „TTIP und Mittelstand“, das von der Schöpflin Stiftung gefördert wird. Da UnternehmensGrün wächst, können wir diesmal gleich drei neue Mitglieder vorstellen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und sonnige Osterfeiertage,

Ihre Franziska Keich
(Referentin für Kommunikation*)

*Seit April bin ich für Kommunikation und Mitgliederbetreuung zuständig. Bei Fragen, Anregungen und zur Bestellung der Printausgabe der Sonderbeilage können Sie sich gerne an mich wenden. 

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Sonderbeilage: Nachhaltigkeit weiterdenken

In der Sonderbeilage der Wochenzeitung „der Freitag“ stellen wir positive Beispiele einer anderen Wirtschaft vor und liefern ein Beitrag zur aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte. Damit sich die grüne Ökonomie noch weitaus mehr durchsetzt, müssen alle politischen Register gezogen werden. Die Unternehmen müssen sich diesem Weg stellen, auch wenn das kein Spaziergang ist. Die Beiträge in diesem Extra beschäftigen sich mit einer Breite an Themen: Neben Protest gegen europäische Atompläne geht es um fairen Kakaoanbau, nachhaltige Beschaffung und vieles mehr. Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne mehrere Exemplare des Heftes zu (Bestellung über die Geschäftsstelle). Eine digitale Version finden Sie hier.

 

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Forderung: Direktvermarktung von Ökoström ermöglichen

Ein Branchenbündnis mehrerer Energieversorger und Verbände fordert Wirtschafts- und Energieminister Gabriel auf, die bestehenden Bestimmungen zu ändern, sodass es Verbrauchern in Zukunft möglich ist, Ökostrom aus konkreten Anlagen zu beziehen. Derzeit wird Strom aus Wind- und Solaranlagen fast ausschließlich über die Börse als „Graustrom“ unbekannter Herkunft gehandelt. Die Bündnismitglieder (u.a. UnternehmensGrün-Mitglieder EWS Schönau und die Naturstrom AG) fordern deshalb die Einführung eines „Grünstrom-Markt-Modell“, das direkte Lieferbeziehungen zwischen Ökostrom-Anlagen, Versorgern und Kunden vorsieht. Bestätigung findet diese Forderung durch eine Emnid-Umfrage: 68% der Befragten gaben an, dass ihr Vertrauen in die Energiewende bestärkt werden würde, wenn sie wüssten woher ihr bezogener Ökostrom stammt. Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

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Neue Homepage: Umweltprofis von morgen

Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg haben wir die Homepage zu unseren Bildungsprojekten neu gestaltet. Auf http://umweltprofisvonmorgen.de/ finden unsere Projekte im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung ein neues Zuhause. Bei Fragen zu den Projekten oder wenn Sie als Unternehmen Interesse an der Teilnahme haben, können Sie sich gerne bei der Projektleiterin Juliane Reiber melden.

 

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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Bewerben Sie sich jetzt!

Als institutioneller Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises freut sich UnternehmensGrün den Bewerbungsaufruf zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 zu präsentieren. Unternehmen können sich seit Anfang März bis zum 5. Juni 2015 um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. In drei Größenklassen werden Unternehmen prämiert, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologische und soziale Herausforderungen annehmen und Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance nutzen. Gesucht sind herausragende Leistungen, die den Wandel hin zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften in Deutschland in besonderer Weise voran bringen. Sonderpreise zeichnen Unternehmen für besondere Ressourceneffizienz und nachhaltige Markenführung aus. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Neue Mitglieder I: Plan 8 - unendliche Energie

Die PLAN 8 Gruppe besteht aus der PLAN 8 GmbH sowie 25 weiteren Unternehmen in Europa, Lateinamerika und Afrika. Ihr Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit zu fördern. Zu den Schwerpunkten im Ausland zählen Lateinamerika und Südafrika. Die PLAN 8 Gruppe begleitet Unternehmen von der ersten Projektidee, über die Planung und Realisierung, bis hin zum Betrieb eigener Photovoltaik- oder Windenergieanlagen.

Geschäftsführer Dirk Jesaitis: „ Wir sind von der Alternativlosigkeit der umweltfreundlichen, grünen Stromproduktion überzeugt und wollen gemeinsam mit anderen Unternehmen die Zukunft nachhaltig mitgestalten - jeden Tag mit neuer Energie!“

 

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Neue Mitglieder II: Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik

"Auf dem Pionier-Weg in eine zukunftsfähige nachhaltige Wirtschaft, die sich der Begrenztheit von Ressourcen bewusst ist, braucht es den Austausch mit Gleichgesinnten. Wir freuen uns darauf!" sagt Sophie v. Lilienfeld von der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik.

Die GfaW beschäftigt sich mit der Frage, wie ethische Prinzipien im Wirtschaften umgesetzt werden können. Die Gesellschaft unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg der Umstellung und Implementierung nachhaltigen Wirtschaftens. Portfolio: Beratung, Workshops, Schulungen sowie das Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten. Die GfaW kooperiert mit der Arbeitsgruppe “Lebendige Nachhaltigkeit” und arbeitet an einem Zertifizierungssystem nachhaltiger Unternehmensführung mit (Certified Sustainable Economics Standard).

 

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Neue Mitglieder III: Bio-Nichtraucherhaus Öhrlein

Ein möglichst CO2-freier Urlaub wird hier Realität: Jürgen und Christine Öhrlein führen zwei bau­biologische Ferienwohnungen konsequent ökologisch. Seit 2013 hat das Bio-Nichtraucherhaus Öhrlein das EU-Ecolabel (erste Vergabe an deutsche Ferienwohnungen). Das Ehepaar bietet Bio-Frühstück, Produkte vom eigenen Biolandhof und weitere Bio-Nahrung (möglichst regional) an. Die Ferienwohnungen sind Allergiker-gerecht. Fahrräder und -anhänger sind kostenlos, E-Bikes zu mieten. Bahnfahrer zahlen 5 % weniger für Übernachtungen. Die Öhrleins integrieren neueste Umweltstandards und bieten weitere Anregungen etwa durch die Auslage von Zeitschriften aus Umwelt, Energie, Politik, Landwirtschaft und Ernährung.

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In eigener Sache I: TTIP und Mittelstand

Seit Ende März arbeitet Anne Büchel in unserer Geschäftsstelle. Anne Büchel (M.A.) studierte in Tübingen, Geneva (New York) und Berlin Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt internationale Entwicklung. Ihr Hauptinteresse gilt dem Thema Landwirtschaft und Welternährung, mit dem sie sich auch in ihrer Masterarbeit beschäftigte. Zuvor war sie bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie Oxfam Deutschland tätig. Sie engagierte sich im Bereich transatlantische Beziehungen und war u.a. für ein bilaterales Kulturinstitut und eine außenpolitische Forschungseinrichtung tätig. Bei UnternehmensGrün ist Anne für das Projekt “Auswirkungen des Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf mittelständische Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranche” zuständig.

 

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In eigener Sache II: Österreichische (Bio-)Verstärkung

David Steinmayr unterstützt die Geschäftsstelle im Bereich Projektmanagement. Der gebürtige Österreicher schließt gerade sein Bachelorstudium der Sozialwirtschaft an der Universität Linz ab. David ist auf einem Bio-Bauernhof aufgewachsen und hat vor seinem Studium an einer berufsbildenden Schule mit Schwerpunkt Kommunikations- und Mediendesign maturiert, sowie ein Jahr im Behindertenbereich gearbeitet. Erste Auslandserfahrung sammelte David während eines Austauschsemesters in den USA. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport und spielt Schlagzeug in einer Band.

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Veranstaltungen

Gottfried Härle von der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch lädt ganz herzlich zu einem Termin mit Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg ein. Dieser findet am Freitag, 17. April 2015, um 18:30 in der Malztenne der Brauerei Härle (Am Hopfengarten 5, 88299 Leutkirch) statt.

Im Rahmen seines Besuches wird Minister Untersteller die vom Baden-Württembergischen Umweltministerium und der „Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit“ entwickelte WIN-Charta vorstellen. Auch die Brauerei Härle hat sich frühzeitig der WIN-Charta angeschlossen. Um Anmeldung wird gebeten.

 

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